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Gespräche & Unterhaltungen
Facebook-Unterhaltung
zwischen
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Ernst Tirckl-Wolff |
Raymond Zoller |
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Raymond Zoller |
Manche hocken herum inmitten ihrer Sachzwänge wie verschreckte Hasen und warten ergeben, bis man ihnen eins hinter die Ohren gibt. Die müssen als erstes mal aus ihrer inneren Erstarrung raus, um Wege zu schlagen; und müssen auch verstehen, daß gangbare Wege nicht unbedingt das sind, was sie in der Schule gelernt haben.
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Ernst Tirckl-Wolff |
So isses
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Raymond Zoller |
Und sollten auch aufhören, ihre Erstarrung mit irgendwelchen gescheiten Etiketten (wie "Burnout" und sonstigem Stuß) zu bekleben und auf diesen Etiketten dann ergeben weiterzuschlafen.
Wieauch aufhören, sich vom gestelzten Gelaver gescheiter Theoretiker, die es sich leisten können, gestelzt zu lavern und die außer ihrem Gelaver nix kennen, noch weiter betäuben zu lassen.
Sich selbst aufraffen zum Kapieren und aus der eigenen Überschau allmählich, vorsichtig, in eine sinnvolle Bewegung hineinkommen. Und sich mit solchen zu verständigen suchen, die aus der Erfahrung heraus wat verstehen und nicht bloß vor sich hin theoretisieren.
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Ernst Tirckl-Wolff |
Richtig. Und all das Volks, das die Muße hat zum abstrakten Theoretisieren und vor lauter Theoretisieren nicht zum Verstehen kommt, kann det alles ja unter sich abmachen.
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Raymond Zoller |
Du sagst es
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Ernst Tirckl-Wolff |
Ich versteh det so, daß du damit auch nicht diffuser Emotionalität und emotionalem Aufbrausen das Wort reden willst. Emotionales Aufbrausen ist ja genau so'n Blödsinn und genau so wenig ein Ausweg wie abstraktes theoretisches Gelaver.
Verstehen tu ich bloß nicht, wie das Volks in seiner Lähmung und Erstarrung die nötige Beweglichkeit erlangen könnte zum Einleiten der Schritte in Richtung Rettung.
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Raymond Zoller |
Solche anfängliche Beweglichkeit läßt sich, unter anderem, erreichen durch Eintauchen in das auflockernde und reinigende Element des Höheren Blödsinns.
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Ernst Tirckl-Wolff |
Verstehe. Doch wenn man statt im höheren Blödsinn in sumpfigem Blödsinn landet und steckenbleibt?
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Raymond Zoller |
Ein bißchen Sumpfberührung, ein bißchen Tanz am Abgrund ist nicht schlimm, läßt sich mitunter nicht vermeiden und birgt natürlich seine Gefahren.
Wer aber von vornherein den befreienden Höheren Blödsinn im schlingenden Sumpfe sucht und steckenbleibt – ja nu, der muß halt sehen, wie er wieder rauskommt. So er rauskommen will.
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Ernst Tirckl-Wolff |
Verstehe
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