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Kannibalensong
In dem Topf des Kannibalen Mit dem heißen Wasser drin Saß ein Mädel, jung an Jahren; Wasser reicht ihr bis zum Kinn.
Kannibale schürt das Feuer Unterm Topf. Die Funken sprühn. Kohlen, meint er, sind zwar teuer, Doch das Feuer, das muß glühn.
Refrain: Mägdelein im Wassertopf, Mädel, rette deinen Kopf! Laß nicht schlimme Kannibalen Deine zarte Haut zernagen! Mägdelein, o rette dich! Mägdelein! Ich liebe dich!
Kam von weitem hergefahren, Sie, die nun im Topfe sitzt; Wollt erleben und erfahren, Wie die Welt woanders ist.
Doch die schlimmen Kannibalen, Die im Urwald sind zu Haus Sind entgegen ihr gefahren Und erkoren sie sich aus.
Refrain
Wind des Schicksals schiebt die Wolken Vor der Sonne Angesicht; Doch von seinem Wolkenthrone Amor auf die Szene blickt.
Legt den Pfeil und spannt den Bogen; Pfeil der schwirrt und findet's Ziel; Kannibale schaut das Mädel, Sagt ganz zart: Ich hab dich lieb!
Refrain
Schüttet Badesalz ins Wasser, Das grad richtig für ein Bad; Zärtlich tut er sie umfassen, Reibet ihr den Rücken zart.
Alle Kannibalen heute Freuen sich und schreien "Hoch!" Mögen sie auch hungrig bleiben Feiern Hochzeit ihrem Koch
Refrain
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