Klamurke

Kannibalensong

Kannibalensong

Kannibalensong

  

In dem Topf des Kannibalen

Mit dem heißen Wasser drin

Saß ein Mädel, jung an Jahren;

Wasser reicht ihr bis zum Kinn.

 

Kannibale schürt das Feuer

Unterm Topf. Die Funken sprühn.

Kohlen, meint er, sind zwar teuer,

Doch das Feuer, das muß glühn.

 

Refrain:

Mägdelein im Wassertopf,

Mädel, rette deinen Kopf!

Laß nicht schlimme Kannibalen

Deine zarte Haut zernagen!

Mägdelein, o rette dich!

Mägdelein! Ich liebe dich!

 

Kam von weitem hergefahren,

Sie, die nun im Topfe sitzt;

Wollt erleben und erfahren,

Wie die Welt woanders ist.

 

Doch die schlimmen Kannibalen,

Die im Urwald sind zu Haus

Sind entgegen ihr gefahren

Und erkoren sie sich aus.

 

Refrain

 

Wind des Schicksals schiebt die Wolken

Vor der Sonne Angesicht;

Doch von seinem Wolkenthrone

Amor auf die Szene blickt.

 

Legt den Pfeil und spannt den Bogen;

Pfeil der schwirrt und findet's Ziel;

Kannibale schaut das Mädel,

Sagt ganz zart: Ich hab dich lieb!

 

Refrain

 

Schüttet Badesalz ins Wasser,

Das grad richtig für ein Bad;

Zärtlich tut er sie umfassen,

Reibet ihr den Rücken zart.

 

Alle Kannibalen heute

Freuen sich und schreien "Hoch!"

Mögen sie auch hungrig bleiben 

Feiern Hochzeit ihrem Koch

 

Refrain

 

 

© Raymond Zoller

Kannibalensong

 
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