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Menschen, die es im Leben ganz besonders weit bringen, haben alle auf der rechten Wange ein offenes oder auch ein verstecktes Muttermal.
- Nie vorher hatte Karl-Friedrich solches gehört; doch als er dann endlich in einer Illustrierten davon las, fand er es sofort einleuchtend.
Besonders interessant fand er das mit dem versteckten Muttermal, weil nämlich – wie er jener Illustrierten lesen konnte – Menschen mit verstecktem Muttermal es oftmals noch sehr viel weiter bringen als solche mit offenbarem, da letzteres in gewisser Hinsicht bereits eine Realisierung und Verfestigung eines Teils jener latenten Möglichkeiten bedeutet, die bei versteckt bleibendem Muttermal frei bleiben für die dynamische Verkörperung in einen noch außergewöhnlicheren Lebensweg.
Karl-Friedrich selbst hatte kein offenes Muttermal; und das beruhigte ihn. Von einem versteckten hatte er zwar auch noch nichts bemerkt; sein Leben war bislang eher normal und ruhig verlaufen, und außer der Aussicht, es an seinem Arbeitsplatz bis zum Bürovorsteher zu bringen, war von nach oben weisenden Perspektiven nichts in Sicht. Aber das konnte noch kommen; so alt war er ja noch nicht.
Vielleicht hatte er wirklich ein verstecktes Muttermal auf der rechten Wange? Man kann ja nie wissen...