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Sehr frei nach PuschkinNun leuchte mir, Morgenrot! Wie diese Laterne verschwindet Vor der Sonne erlösendem Licht, So verblaßt die verlogene Klugscheisserei Vor der ewigen Sonne des Geistes[1]
[Bei Puschkin lautet die betreffende Stelle, etwas zivilisierter: «Ты, солнце святое, гори! Как эта лампада бледнеет Пред ясным восходом зари, Так ложная мудрость мерцает и тлеет Пред солнцем бессмертным ума. Да здравствует солнце, да скроется тьма!»]
[1] Wenn das Wort „Geist“ bloß nicht so abgegriffen wäre… Meist benutz ich ja dieses Wort, eben weil es so abgegriffen ist, mit spöttischem Unterton. Ausnahmsweise gestatte ich mir, es in einem Sinn zu verwenden, in dem man es in früheren Zeiten ab und zu verwendete, als man noch eine leise Ahnung hatte, wo es langgeht und nicht – so überhaupt – einfach bloß herumgeistelte. – Natürlich idiotisch, eine solche Fußnote einfügen zu müssen; aber so sind nu mal die Zeiten, in denen wir leben…
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