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Die Rolle zusammenklappender Stühle beim Zustandekommen historischer Ereignisse wurde von den Historikern bislang kaum gewürdigt. Daß zum Beispiel Erzherzog Rherry III das sogenannte Februargesuch des Generalfeldmarschalls Friedrich von der Tonne uneingeschränkt annahm, obwohl es sowohl seiner bisherigen als auch seiner im Weiteren gepflogenen Politik vollständig zuwiderlief, führte lange Zeit bei den Historikern zu den wüstesten Spekulationen und abenteuerlichsten Theoriebildungen. Erst seit der verdienstvollen Arbeit von Krivoi-Krokovski wissen wir, daß des Rätsels Lösung im Zusammenbrechen einer Sitzgelegenheit besteht. Nämlich brach, gleich nachdem man das Gesuch dem Erzherzog vorgelesen, der Thron, auf dem selbiger Platz genommen, in sich zusammen. Nach kurzem Besinnen erhob sich Erzherzog Rherry aus den Trümmern, nickte gedankenverloren mit dem Kopfe und sagte "M-h...". Dann verließ er, ohne sich noch weiter zu äußern, den Raum und zog sich zurück in seine Gemächer. - Dieses "M-h..." mit begleitendem Nicken wurde von seiner Gefolgschaft als Zustimmung aufgefaßt und als solche gehandhabt; und da Erzherzog Rherry dem Gesuche offenbar weniger Gewicht beimaß als später die Historiker, kümmerte er sich im Weiteren nicht mehr darum; und im Gegensatz zu letzteren scheint ihm auch nicht aufgefallen zu sein, daß er einem Gesuche stattgegeben hatte, welches in schroffem Gegensatze stand zu der von ihm gepflogenen Politik.
Wie Krivoi-Krokovski zu recht bemerkt, ist die Lösung des Februargesuch-Rätsels gleichbedeutend mit der Entdeckung eines neuen geschichtsbildenden Faktors; und er schließt nicht aus, daß von hier aus auch noch weitere geschichtliche Rätsel ihre Lösung finden können und daß manches, was man für gelöst hielt, nunmehr neu bedacht werden muß.
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