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Als die ausgebeuteten Klassen des 24-Stunden-Tags müde waren, sannen sie auf ein Mittel, die Kapitalisten zu täuschen. - Und siehe: in brüderlich vereintem Bemühen konnten sie dem Klassenfeind beweisen, daß der werktätige Mensch, so er ausbeutbar bleiben soll, eine gewisse Zeit des Tages regungslos und mit geschlossenen Augen darniederliegen muß, auf daß sich seine Kräfte erneuern.
Das Täuschungsmanöver gelang so perfekt, daß auch die Kapitalisten selbst schließlich auf dieses periodische Stilleliegen zurückgriffen; und so kam es aus dem Klassenkampf heraus zu jener Einrichtung, die wir heute "Schlaf" nennen.
Wie Onkel Otto nachwies, rückt nun - aufgrund des nahen Sieges des Proletariates im Zeichen des Kommunismus - der Moment heran, da diese Täuschung wiederum aufgehoben werden muß, damit der Proletarier in die Lage komme, rund um die Uhr und ohne Unterbrechung die Früchte des Kommunismus zu bestaunen und zu genießen.
Nur werden, wie Onkel Otto weiter darlegte, die Kapitalisten sich einer Auflösung jenes Mythos nach Kräften widersetzen, da sie einerseits nicht zugeben wollen, daß sie getäuscht wurden und da sie darüber hinaus den Schlaf des Proletariers brauchen, um ungestört den Mehrwert beiseiteschaffen zu können. Diese Aufgabe fordere in der Zukunft einen erbarmungslosen aufklärerischen und agitatorischen Kampf; doch sei er sicher, daß das Proletariat auch diese Etappe auf dem Wege zum Kommunismus mit Bravour bestehen werde.