Klamurke

Neuigkeiten & Tendenzen

Neuigkeiten & Tendenzen

Montag, 7. April 2008; unterwegs

Das in der vorangegangenen Notiz hoffnungsvoll angedeutete „Hinausfahren der Klamurke nach neuen Meeren“ hat sich, gleich vielem anderen in letzter Zeit, zerschlagen.

Dafür hab ich mir ehrlich vorgenommen, zwecks Stärkung der dem Chaos entgegenzustemmenden Disziplin und Schreibmoral, wieder regelmäßig ins laufende Klamurke-Tagebuch einzutragen; die zum gegebenen Zeitpunkt aktuelle Seite findet man hier.

 

7. März 2008

Wo liegt denn nun das ursprüngliche Grundanliegen der Klamurke? Doch wohl im „Studium der Phänomenologie des geistig-seelischen Erstickens“, im „Krüppel aller Länder – vereinigt euch“? Oder?

Richtig zum Zuge kommen kann das, wie ich seit kurzem verstehe, aber nur durch bewußtes Zusammenwirken mehrer solcher „Krüppel“; das heißt: durch Menschen, welche die verkrüppelnden Kräfte unserer vermurxten Zivilisation bis zum Grunde, bis zur totalen inneren Lähmung und Ratlosigkeit, auskosten durften; die sich aber nicht endgültig niederdrücken lassen, sondern, im Gegenteil, solchen schleichenden biographischen Katastrophen eine innere Souveränität, eine innere Selbständigkeit abtrotzen können, die es ihnen erlaubt, sich über sich selbst, über sein Leiden zu erheben und, gewissermaßen aus der Vogelperspektive, die Mechanismen dieser alle betreffenden kulturellen Katastrophe nach und nach verstehend zu durchdringen.

Also nicht darüber theoretisieren (theoretisiert wird eh viel zu viel; das bringt nix), sondern aus unmittelbarem Erleiden unmittelbares Verstehen zu entwickeln.

Ich kenne manche Persönlichkeiten, die sich sehr klug über die Verirrungen unserer Zeit auszudrücken wissen; darunter sogar einige, die es zu sehr tiefen geistigen Einsichten bringen; die aber sehr vieles nicht verstehen können, weil sie die verkrüppelnden Moräste unserer Zeit nicht genügend ausgekostet haben (sei es, daß sie durch „bewußtseinsstarke“ Eltern und Lehrer vor dem schlimmsten bewahrt wurden und rechtzeitig genügend Widerstandskräfte entwickeln konnten, die es ihnen erlaubten, ohne allzutiefes Eindringen sich den Verkrüpplungskräften zu widersetzen; sei es, daß sie von Haus aus mit genügender Finanz gesegnet sind, um sich nicht der vollen Wucht der verkrüppelnden Umstände stellen zu müssen; sei es, daß beides der Fall ist oder sonst noch dieses und jenes...). Und weil sie die verkrüppelnden Moräste unserer Zeit nicht genügend ausgekostet haben – verbleiben ihre, vielleicht ansonsten nicht unklugen, Darlegungen in den sterilen Feldern der grauen Theorie.

„Wer nie sein Brot mit Tränen aß;

wer nie die kummervollen Nächte

auf seinem Bette weinend saß

der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte...

(und mager noch soviel über sie reden...)

Es gibt da zwei Extreme: die einen – wohl die meisten – werden so darniedergedrückt, daß sie überhaupt nicht mehr verstehen, was los ist, die Auswege suchen in Alkohol, Rauschgift, Selbstmord oder einfach nur stumpf vor sich hin vegetieren; oder auch sinnlos rebellieren, ohne recht zu wissen, gegen was oder gegen wen; die also zu sehr niedergedrückt sind, als daß sie noch irgendwas verstehen könnten. Die andern – die es dank verschiedenen günstigen Umständen schaffen, nicht oder zumindest nicht zu tief einzutauchen und die deshalb kein rechtes oder auch gar kein Verständnis aufbringen können für diejenigen, die den Verkrüppelungskräften erliegen.

Dazwischen diejenigen, die mit den sich vereinigen sollenden „Krüppeln aller Länder“ gemeint sind: Wer, wie oben angedeutet, vom Leben, vom Schicksal voll in diese Moräste reingedrückt wird und der in diesem Abgesacktsein die Kräfte entwickelt, sich über die Moräste zu erheben und sie, aus eigenem Erleiden, in ihrer Konsistenz zu verstehen.

Solche „bewußte Krüppel“ können denn einerseits (um mit Nietzsche zu reden) „Feuerzeichen für verschlagene Schiffer“ sein (das heißt für diejenigen, die sich alleine nicht mehr zu helfen wissen), und andererseits „Fragezeichen für solche, die Antwort haben“ (das heißt, denjenigen, die nicht richtig eingetaucht sind und die deshalb frischfrommfröhlichfrei theoretisieren können; im Grunde auch eine Art Verkrüppelung, die häufig als solche bloß nicht bemerkt wird, weil es sich noch ganz angenehm damit leben läßt)

Dies mal als Vorspann für ein hoffentlich bald stattfindendes Hinausfahren der Klamurke „nach neuen Meeren...“ Vor sich hin vegetiert hat sie nun genug.

 

 

Und noch immer unterwegs am 5. März 2008

Ein paar Gedichte wurden hochgeladen: Nach Gießen der Blumen; Des Ürdüks Drachensaaten; Der Himmelsknoten.

Fromme Absicht, die mehr oder weniger laufenden Notizen wieder aufzugreifen; und zwar nicht mehr im Yahoo-360-Blog, sondern, wie es sich gehört, in der Klamurke.

Leise Chance, als könne in absehbarer Zeit das ursprüngliche Klamurke-Anliegen stärker zum Tragen kommen. Man wird sehen...

Vielleicht kriegen wir, nach all den Anläufen, doch noch etwas mehr Bewegung in die Sache.

Soviel mal für heute...

Prost

 

 

Weiterhin unterwegs am 27. Dezember 2007

Ich schreibe immer weniger. Vielleicht Verpuppungszustand als Übergang in etwas völlig Neues, vielleicht auch als Übergang ins totale Nichts. Iss ja im Prinzip egal, und wie dem auch sei: Irgendwann im November kam an Prosa „Der rote Knopf“ hinzu; ganz vor kurzem dann, gleichfalls Prosa, „Kaffee mit Sahne“ wie auch das gedichtete Opus „unxisse“.

Ansonsten ist mein Leben auch weiterhin nicht ohne Ereignisse und Gedanken; nur behalte ich das alles erst mal für mich.

Prost.

 

Noch immer unterwegs am 16. August

Ich schreibe sehr wenig. Aber ein paar Gedichte konnten in letzter Zeit doch hochgeladen werden. Das wäre: Manchmal dacht' er so angespannt; Gemäßigt brallabend; Danksagung; Gezäumte Widerkäuer; O Wechsel des Seins; Wortwörtlich; Ging es nicht besser; Gemischtes Vermischtes; Gelötet und geschwitzt; als ob...; Gepresste Zitronen; Vergilbte Gespenster

Ganz klein wenig aktiver bei Flickr (obwohl Fotografieren nicht ganz mein Metier ist)

 

Unterwegs am 14. Juni 2007

Noch immer unterwegs (doch wann ist man eigentlich nicht unterwegs?). – Seit der letzten Notiz kamen verschiedene kurze bis kürzere Gedichte hinzu, und zwarnämlich: Bekenntnis eines Staubblinden; Vorübergehend geschlossen; O Mensch! Vergiß den Abwasch nicht!; Der Bübbeltiger; Gib Einblick mir; O stolpre nicht!; Ach neige dein Antlitz

 

unterwegs, am 29. Mai 2007

Seit bald zwei Monaten bin ich in Begleitung eines altersschwachen Laptop unterwegs; was zu extremer Vernachlässigung von Klamurke und sonstigen Netzpräsenzen führt. Nunmehr hab ich aber wieder was reingetan, und zwarnämlich einen schwarzen Büstenhalter. Selbiger verdankt sein Entstehen der Tatsache, daß ich Anfang Jahres zufällig auf einen Literaturwettbewerb stieß eben zum Thema „Schwarzer Büstenhalter“ und daß ich entgegen meinen Gepflogenheiten den Entschluß faßte, zu selbigem Wettbewerb einen Text einzureichen und mich sogleich daran machte, einen solchen zu verfassen. Jener Text war schon fast fertig, als ich mir die Sache nochmal überlegte und als Folge selbigen Überlegens ich den weiteren Entschluß faßte, den Text denn doch nicht einzuschicken. So landete er denn in fast fertigem Zustand, nebst sonstigen Skizzen, auf der Festplatte meines Laptop, wo ich ihn grad heute entdeckte und zu Ende schrieb. Und da er schon mal da ist, tu ich ihn denn, bevor ich ihn verliere, in die Klamurke.

Nachbemerkung: Meinem Empfinden nach ist Laptop im Deutschen a) ein Neutrum und b) in der Einzahl nicht deklinierbar; ganz egal, was die Rechtschreiberegeln – seien es die alten, seien es die neuen – dazu meinen. Mein – auf alte Rechtschreibung eingestelltes – Tippfehlerkorrekturprogramm ist mit meiner Sichtweise nicht einverstanden und meckert; doch darauf kann ich keine Rücksicht nehmen: Laptop ist Neutrum und undeklinierbar; basta.

 

Tbilissi, den 14. März 2007

Die Netzpräsenz der Georgischen Behindertenallianz ist und bleibt geschlossen; daran gibt’s nix zu rütteln; dafür bleibt der spärliche Überrest in Gestalt einer allgemeinen Darstellung der Entstehungsgeschichte und der Gründe, warum wir die Sache abbrechen mußten, länger online als vorgesehen: eine endgültige Entfernung ist bislang nicht in Sicht.

Da die Frau Vorsitzende jener Allianz sich inzwischen etwas ziviler benimmt und zudem in einer auswegslosen Lage ist, wird man sie zumindest noch eine Zeitlang unterstützen; über diese Entwicklung wird mehr oder weniger laufend in dem Blog berichtet.

Nicht einmal uninteressant, det Janze; wäre nur nicht schlecht, wenn weniger stressig.

Die Auslagerung der halbprivaten laufenden Notizen ins Yahoo 360 bleibt erst mal bestehen; wie weit das sinnvoll ist, muß man sehen (vermutlich nicht, da es da nicht so recht reinzupassen scheint); doch da ich derzeit eh nicht viel reinschreibe isses zunächst mal egal.

 

Tbilissi, am 8. März 2007

Das Wirrwarr um die Netzpräsenz der Georgischen Behinderten hat sich inzwischen gelichtet; und dabei wurde deutlich, daß da beim besten Willen außer Ärger und Stress nichts rauszuholen ist und daß man den Versuch am besten einstellt bzw. daß letztendlich nix anderes übrig bleibt, als es einzustellen. Die Site wurde liquidiert, übrig ist nur noch – in Deutsch und in Russisch – eine längere Darstellung, wie det alles zustandekam und warum es abgebrochen werden mußte.

Die – zur Zeit eh nur als spärliches Rinnsal laufenden – halbprivaten Notizen wurden versuchsweise in einen Blog ausgelagert (damit ist nicht der „klamurkische Blog“ gemeint, der mehr für allgemeine Überlegungen vorgesehen ist)

 

Sonntag, den 18. Februar 2007

In der Belletristik kam, wenn ich mich recht erinnere, überhaupt nix Deutsches, dafür aber einiges Wenige an Russischem hinzu: Das Gedicht «Крокодил в магазине» (läßt sich beim besten Willen nicht ins Deutsche übersetzen) und der kurze Prosatext «Утреннее недоумение» (könnte man zwar ins Deutsche übersetzen; aber er würde bei der Übersetzung unweigerlich viel verlieren).

Vor ein paar Tagen fiel mir auf, daß ich ja die Möglichkeit habe, bei Yahoo Fotoalben von unbegrenztem Umfang anzulegen; was ich dann zugunsten fotografischer Illustration verschiedener in der Klamurke veröffentlichter Berichte und Reportagen zu nutzen begann (findet man hier); und darüber kam ich dann auch zu Flickr, wo ich mir gleichfalls ein Konto anlegte und einiges hochlud (für den Anfang: Fotos von ausrangiertem Gerät und Gemäuer auf dem Gelände einer ausrangierten Fabrik). Fotografieren ist nicht mein Metier; aber so manches läßt sich trotzdem mit Hilfe des Fotoapparats dokumentieren…

Auch hab ich das irgendwann mal angefangene und wieder liegengelassene klamurkische Blog (oder iss Blog männlichen Geschlechts? Mein Sprachgefühl meint, es sei vermutlich Neutrum, wirkt aber nicht sehr sicher). Ich bin kein Blogger; regelmäßig wat zu schreiben, nur weil man det mal so angefangen hat, wäre nix für mich. Aber andererseits: nichts zu schreiben, wenn einem darnach ist, sich zu etwas zu äußern – iss wohl auch nicht das Wahre. Sollte es gelingen, meine Resignation zu überwinden und meine Schreibdisziplin zu heben, dürfte mindestens ein Eintrag pro Woche gewährleistet sein; denn Dinge, die mich ärgern oder in Erstaunen versetzen und zum schriftlichen Auseinandergenommenwerden drängen gibt es, aller Resignation zum Trotz, mehr als genug.

Das mit der Netzpräsenz der Georgischen Behinderten ist noch immer nicht deutlich genug, als daß man wat schreiben könnte. Ich hatte das mal angefangen, um den Leuten die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, ohne mich sonst viel darum zu kümmern; doch als ich dann dazu kam, mich mehr darum zu kümmern, merkte ich, daß da doch manches nicht ganz so ist, wie es dargestellt wird; und nun muß man denn aus diesem Wirrwarr die entwicklungsfähigen Keime herausklauben; und dann sehen wir weiter. Erst mal wird geschwiegen; basta.

 

 

Donnerstag, 11. Januar 2007

Allen Wirrnissen zum Trotz kam auch seit November wat hinzu. Nicht viel, aber doch: einiges wenige.

An Belletristik kam, alles frisch geschrieben, die „Landung“ hinzu; dann „Die Nashornjagd“ und „General Brommelmeier“. Vielleicht auch sonst noch was, was ich vergessen habe.

Bei den „Nyeudachniki“ wurde eine Seite angelegt mit Notizen zu einem erweiterten Begriff der Behinderung; bei den „Notizen von unterwegs“ eine solche mit dem Titel „Was einen so herumtreibt“.

Im Bereich „Sprache“ kam eine Seite hinzu mit Notizen zum Genitiv der Verneinung im Russischen; Anfang einer flüchtigen Skizze zu einer vorgesehenen systematischeren Arbeit; und veröffentlicht habe ich das, damit diejenigen, für die det interessant ist, wenigstens schon mal wat zum Lesen haben und damit ich selbst in all dem Chaos nicht vergesse, weiter daran zu arbeiten.

An der Netzpräsenz der Allianz der Georgischen Behinderten hat sich noch immer nichts geändert, dafür sehr viel an der zugrundeliegenden Realität. Sobald alles deutlicher wird, sieht man weiter; vermutlich kommt sogar noch eine weitere Netzpräsenz hinzu.

 

 

Sonntag, den 12. November 2006

Wirrnisse in den Lebensumständen führten dazu, daß diese Seite mit den laufenden Notizen zur laufenden Entwicklung von Klamurke & Co völlig in Vergessenheit geriet. Leichte Entwicklung hat, allen Wirrnissen zum Trotz, in den letzten paar Monaten allerdings stattgefunden; bloß wurde sie hier nicht erwähnt.

Die Netzpräsenz der Georgischen Behinderten hat sich weiterentwickelt; sie kam dann in letzter Zeit mitsamt dem inzwischen nicht mehr leeren Blog etwas ins Stocken und dürfte demnächst – wie es bis jetzt aussieht – wieder Fahrt aufnehmen.

Das zur Zeit des letzten Eintrags hervorgeholte und in Ordnung gebrachte Forum wurde vor kurzem ausrangiert; all diese Sites – mitsamt Klamurke – haben nun zusammen mit dem Sprachenportal ein gemeinsames Forum (welches auch besser für kyrillisch geeignet ist als das alte)

Im Bereich Sprache kam - schon vor längerem – eine Seite hinzu für gelegentliche Notizen, wo auch tatsächlich ab und zu was reingeschrieben wird; und grad vorhin dann noch eine Seite „Der politische Diskurs“.

Auch Belletristik kam hinzu; spontan fällt mir ein „Von Beinen und Brillen“ und „Auf der Suche nach Apfelbäumen“; und auch sonst noch so manches, was mir grad nicht einfällt.

Dann gedachte ich wieder der Netzpräsenz der Internationalen Vereinigung der Nyeudachniki und machte mal, als neuer Anlauf für weitere inhaltliche Auf-und Ausarbeitung, für sie einen eigenen Frame.

Und auch sonst noch diese und jene Kleinigkeiten, die mir grad nicht einfallen…

 

 

Montag, den 10. Juli 2006

Dank engagierter Unterstützung durch das Deutschland-Sibirien-Portal entsteht um die Seite der Allianz Georgischer Behinderter allmählich etwas wie Bewegung. Sämtliche bislang veröffentlichte Texte gibt es nun sowohl in Russisch als auch in Deutsch.

Das fast schon vergessene Forum wurde wieder hervorgeholt und in Ordnung gebracht; hinzu kam ein Bereich für die „Allianz Georgischer Behinderter“. Bislang ist das Forum nur für deutsche Besucher geeignet; man wird sich um eine Erweiterung auf Russisch kümmern müssen. Aktive Teilnahme noch immer schwach; aber es wird besucht.

Für umfassende Erörterungen im Umfeld der „Allianz Georgischer Behinderter“ wurde ein Blog eingerichtet (gestern erst; zum gegebenen Zeitpunkt noch nix drin).

In «На холмах Грузии» wurden einige Presseechos veröffentlicht; nach wie vor allerdings alles ausschließlich in Russisch.

In der zentralen Klamurke kamen verschiedene Kleinigkeiten hinzu; möglicherweise interessant, doch wollen wir sie nicht extra aufzählen… Ein klamurkisches Blog wurde angelegt; einiges wenige ist da schon drin.

 

 

Donnerstag, den 15. Juni 2006

Die Site „Relikvia“ wurde umgekrempelt; das Anliegen hat sich gegenüber dem ursprünglich formulierten Ansatz leicht verändert und erweitert. Knapp auf eine Formel gebracht, geht es im weitesten Sinne um folgendes:

Konkrete Einzelschicksale, wie sie in den Wirbeln des Zusammenfließens der sowjetischen und postsowjetischen Absurditäten mit den Absurditäten der westlichen Wohlstandsgesellschaft durchgeschüttelt werden

 

Die drei bislang in Druck erschienene Nummern des Literaturalmanachs «На холмах Грузии» sind vollständig online. Deutsche Übersetzungen gibt es bislang noch keine.

 

 

Mittwoch, 7. Juni 2006

Auf der Site oder Internetpräsenz des Literaturalmanachs «На холмах Грузии» sind die beiden ersten Nummern nun vollständig online; heute beginne ich mit der Veröffentlichung der dritten Nummer. Die dritte Nummer ist eh erst im Druck; muß jeden Moment erscheinen. Es handelt sich also um einen Almanach, darin Arbeiten von in Georgien lebenden russischsprachigen Autoren veröffentlicht werden. Bislang alles ausschließlich in Russisch; dies und jenes wird später dann auch ins Deutsche übersetzt.

Die Site der Allianz der Georgischen Behinderten ist leicht gewachsen; inzwischen gibt es auch Sachen in Deutsch. Aber immer noch bloß eine schwache Andeutung dessen, was es werden könnte.

In der Hauptklamurke kamen verschiedene Kleinigkeiten hinzu, darunter auch etwas Belletristik.

Bei Google scheint die Klamurke übrigens inzwischen wieder in Gnaden aufgenommen; mal sehen, wie lange det gut geht (ist halt eine sehr ausgefallene und unverständliche Sache, diese Klamurke…)

 

Donnerstag, 4. Mai 2006

Die Site der Allianz der Georgischen Behinderten wurde angelegt; vorerst alles nur in Russisch. Veröffentliche das eingehende Material zunächst mal unredigiert; im Weiteren werd ich das dann ausfeilen. Vorgesehen ist die Site in Russisch und Deutsch; wenn es sich machen läßt, kommen auch noch andere Sprachen hinzu. Um nicht alles ganz alleine machen zu müssen, werd ich die Site selbst nur in Russisch texten, redigieren und gestalten; für die deutsche Version (und, wenn es sich ergibt – auch andere Sprachen) suche ich freiwillige Übersetzer; und das Wachsen der deutschen Version (mitsamt allfälligen anderen Sprachen) wird davon abhängen, ob sich solche finden und wie sie sich einsetzen. (da wir schon mal dabei sind: wer genügend Russisch kann und helfen will, kann sich durch eine kurze Mail an meine Adresse rzoller@klamurke.com bei mir melden; wenn es was zu übersetzen gibt, komm ich auf ihn/sie zurück).

Die Site des Literaturalmanachs «На холмах Грузии» tritt noch auf der Stelle. In der Redaktion soll man eine CD zusammenstellen mit den veröffentlichten Materialien; doch in der Redaktion ist man – wie in Redaktionen üblich – im Stress und kam bislang nicht dazu. Kommt noch… (könnte natürlich auch die veröffentlichten Texte einskannen und per OCR in Textdateien verwandeln; doch wozu sich die Arbeit machen, wenn auf irgendwelchen Computern fertige Textdateien bereitliegen; und zudem hat man ja auch noch anderes zu tun…). Diese Site wird in allererster Linie eine russische Angelegenheit sein; Deutsch nur punktweise in dem Maße, als ich vereinzelte Sachen übersetze (literarische Übersetzungen lassen sich nicht so einfach delegieren; aber vielleicht finden sich auch noch Leute, die det können; vielleicht auch noch für andere Sprachen)

Auch an der „Reliquie“ konnte ich noch nicht weitermachen. Kommt alles noch. Desgleichen gibt es in der zentralen „Klamurke“ wenig Neues. Bei den belletristischen Texten kam einiges wenige hinzu; und sonst noch einige verstreute Notizen.

Bei Google wurden auch noch weitere Seiten entfernt, die vorher bei den Suchergebnissen ganz vorne standen und gut besucht wurden; was erstens einen unübersehbaren Einfluß auf die Besucherzahlen hat und zwotens den Verdacht erhärtet, daß die Seiten von Hand ausrangiert wurden, um die Menschheit vor Unüblichem oder Unverständlichem zu bewahren. Ja nu; kannste nix machen…

 

Mittwoch, 19. April 2006

Das Material zur tatsächlichen Entstehungsgeschichte des Leninschen Trauermarsches (für „Reliquie“) hab ich vorliegen; aber das ist irreparabel unbrauchbar. Shanna kann sehr gut erzählen, aber, zu meiner Überraschung, überhaupt nicht schreiben. Werd es denn selbst schreiben müssen. Sonstiges Material (alles schlecht leserliches Handschriftliches) muß ich noch sichten.

Angelegt wurde die Site des russischsprachigen Georgischen Literaturalmanachs «На холмах Грузии» (Na cholmach Grusii). Dort werden sämtliche in den Print-Ausgaben erschienen Texte veröffentlicht; alles in Russisch; in deutscher Übersetzung voraussichtlich nur verstreute Prosatexte und Publizistik.

In Vorbereitung ist die mehrsprachige Site der „Allianz der Behinderten in Georgien“.

Interessantes erlebt man mit den Besucherzahlen und der Suchmaschineneinbettung. Kurz vor Umzug in die eigene Domain stiegen die Besucherzahlen drastisch in die Höhe. Und dann fielen sie plötzlich wieder, und zwar sehr weit unter den Stand vor dem Anstieg. Es stellte sich heraus, daß der Absacker in Etwa zu dem Moment stattfand, als Google den Umzug in das neue Domain realisiert hatte (vorher lief alles über eine gut funktionierende Umleitung). Ich installierte das Programm Web Ceo, mit dessen Hilfe ich im Weiteren die Entwicklung der Suchmaschineneinbettung verfolgte. Die meisten der Dateien – von denen manche als Suchergebnisse bei Google früher auf der ersten oder zweiten Seite erschienen – waren gar nicht mehr erfaßt. Web Ceo gab dann auch Tips, wie man die einzelnen Seiten suchmaschinenfreundlicher gestalten kann; worum ich mich dann so nach und nach kümmerte (doch auch ohne solche Suchmaschinenfreundlichkeit war vor diesem Absacker die Suchmaschineneinbettung gar nicht so schlecht; vor allem, wenn man bedenkt, daß die „Klamurke“ für ein breiteres Publikum wohl kaum interessant ist). Ob das wirkte oder ob es einfach so kam – weiß ich nicht; aber kurz nach Inangriffnahme der Optimierung wurde bei Google eine Reihe dieser optimierten Dateien aufgenommen (und nicht optimiertes interessanterweise wieder ausgeschieden). – Kurz nachdem ich angefangen hatte, die Suchmaschineneinbettung zu verfolgen, wurden zwei recht inhaltsschwere Sachen von Google ausgeschieden: Eine Zusammenstellung – wie mir schien – wichtiger Gedanken, die ich in verschiedenen Forumbeiträgen formuliert hatte; und dann die „Augenwischerei auf Vornehm“. Hatte sogar zunächst den Verdacht, daß das gute „Ranking“ den beiden zum Verhängnis geworden war und daß man sie wegen unverständlicher oder unannehmbarer Inhalte von Hand entfernt hatte. Die „Augenwischerei auf Vornehm“ wurde ein paar Tage später dann allerdings wieder aufgenommen; die Forum-Datei (die man sonst zum Beispiel über das Suchwort „prätentiös“ bei Google über lange Zeit hinweg an allererster Stelle bekam und die auch den Absacker zunächst unbeschadet überstanden hatte) ist noch immer weg. Ich hab sie, die Datei, dann ganz besonders sorgfältig „suchmaschinenfreundlich“ umgearbeitet; ohne Resultat. Möglicherweise hat man tatsächlich durch manuellen Eingriff den Leser davor bewahrt, unter den ersten Suchergebnissen eine unverständliche oder unannehmbare Sache anzutreffen.

Aber interessant iss det alles, sehr interessant…

 

Dienstag, 4. April 2006

In der „Reliquie“ ist einiges hinzugekommen. Kam endlich dazu, den Artikel über die Entstehungsgeschichte des Lenin-Trauermarsches in sowjetischer Uminterpretation ins Deutsche zu übersetzen. Fehlt nur noch – in Russisch wie in Deutsch – die Beschreibung der tatsächlichen Umstände, unter denen jener Marsch komponiert wurde. Shanna versprach, die Sache bis Donnerstag abzuschließen. Ich könnte es auch selbst schreiben; aber abgesehen von meiner notorischen Faulheit ist es eh besser, wenn sie das macht, da sie – über ihren Vater – näher an den Quellen ist.

Gleichfalls in der Reliquie erschien – in Russisch wie in Deutsch – ein zwar miserabel geschriebener, den Fakten nach aber interessanter Artikel zur Entstehungsgeschichte des „Sturmvogel“-Marsches (dessen ursprüngliche Widmung später auf Maxim Gorkis „Sturmvogel“ umgelegt wurde). Den veröffentlichten Text betrachten wir als Provisorium; werden ihn irgendwann durch was Besseres ersetzen. Begnügen wir uns mal mit dem, was da ist...

Vorerst wühlen wir mit der „Reliquie“ noch in der Vergangenheit; das Weitere kommt noch…

 

Tbilissi, am 26. März 2006

Den bislang einzigen Text auf der Site (in der Ecke?) von Dshemal Tavadse gibt es nun auch in Deutsch (zur Georgischen Musik). Interessantes Material wartet auf Veröffentlichung in der "Reliquie"; kam bloß noch nicht dazu, es zu bearbeiten. - Im "Sprache" - Bereich wurde eine Seite für vermischte laufende Notizen angelegt; und sonst noch diese und jene Kleinigkeit.

 

Tbilissi, am 19. März 2006

Anlauf zur Erweiterungen der „Relikvia“-Site; bislang das meiste allerdings nur in Russisch, einiges wenige auch in Deutsch. – Auf der Site von Dshemal Tavadse kam der bislang einzige Beitrag (zur Georgischen Musik) inzwischen auch in russischer Version hinzu; und irgendwann wird er sicher auch ins Deutsche übersetzt. – In der zentralen Klamurke kam einiges zu den laufenden Notizen hinzu; sonst war, wenn ich mich recht erinnere, weiter nichts. – Weiteres in Vorbereitung. Wird, bis wir richtig eingearbeitet sind, streckenweise vermutlich etwas holprig vorangehen; aber insgesamt könnte det alles recht spannend werden.

 

Tbilissi, am 15. März 2006

Angelegt wurde die Site "Relikvia" (Geschichte einer Familie - als Grundlage für weitere Entwicklungen). Zunächst nur einführender Text und ein paar Fotos; dürfte aber schnell wachsen.

 

Tbilissi, am 13. März 2006

Von der Technik her ist die Umstellung auf Frames und der Umzug so weit abgeschlossen; ein paar interne Links, die dabei zu Bruch gingen, wurden repariert (sollte ich was übersehen haben – bitte mitteilen). Im Belletristik-Bereich wurde die spartenweise Auflistung durch ein Verzeichnis ergänzt, in welchem sämtliche Texte in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Neue Belletristik wurde hochgeladen.

 

Tbilissi, am 8. März 2006

Zur Vorgesehenen Weiterentwicklung:

Die Klamurke selbst bleibt nach wie vor das ausschließliche Revier von mir, d.h. Raymond Zoller. Im Weiteren werden sich ihr nun autonome Unterbereiche angliedern, getragen durch Einzelpersonen oder Zusammenhänge, mit denen ich schon länger in Kontakt bin und denen ich nun die Möglichkeit bieten will, sich an die Öffentlichkeit zu wagen und sich gemeinsam mit der Klamurke weiterzuentwickeln. Wenn alles normal verläuft, werden die in diesen Unterbereichen veröffentlichten Arbeiten untereinander im Wesentlichen das gemeinsam haben, daß sie aus einer originären, eigenständigen Sichtweise heraus verfaßt sind und daß eigene Gedanken entwickelt werden. – Da aber der Mensch von heute nicht nur denkt, sondern auch Meinungen hat und fixe Ideen und da selbst der geistig bewegliche Zeitgenosse gegen solche Verfestigungen nicht gefeit ist (auch der stärkste braucht gelegentlich Krücken) – kommt es in den Arbeiten, welche in der Klamurke und deren autonomen Ablegern veröffentlichten sind, zweifellos immer wieder vor, daß nicht nur lebendige Gedanken entwickelt, sondern einfach bloß Meinungen niedergeschrieben werden; und diese Meinungen können auch, wie bei Meinungen üblich, untereinander im Widerstreit stehen; was aber weiter nicht schlimm ist: die hier zu Worte kommenden dürften über genügend innere Freiheit und Beweglichkeit verfügen, ihre Meinungen als solche zu erkennen und zu relativieren (nicht im Sinne eines oberflächlichen „Pluralismus“, sondern: denkend)

Als erster autonomer Unterbereich kam die Site von Dshemal Tavadse hinzu: http://tavadse.klamurke.com. – Notizen und Überlegungen zu den verschiedensten Themen; schwerpunktmäßig: Probleme des Zusammenspiels zwischen Georgischem Heute und Georgischen Traditionen sowie musikwissenschaftliche Arbeiten. – Zum gegebenen Zeitpunkt gibt es dort zwar erst einen einzigen Aufsatz (zur Georgischen Musik; in Spanisch erst mal; in den nächsten Tagen folgt er in Deutsch und in Russisch); weiteres folgt (die Seite ist eh erst ein paar Tage alt). Die meisten Arbeiten auf dieser Site werden parallel in Deutsch, Russisch und Spanisch erscheinen; dies und jenes vielleicht auch in Georgisch.

Auf der Klamurke mitsamt Unterseiten werden mit der Zeit möglicherweise sehr viele Sprachen vertreten sein; man muß dann nur sehen, daß das nicht in einen Sprachensalat ausartet. Ein gewisser Schutz gegenüber solchem Salat ist, eben, die Unterteilung in autonome Unterbereiche; und jeder Unterbereich wird seine eigenen Sprachen haben. Gemeinsam wird diesen Unterbereichen ausnahmslos allen Deutsch und Russisch sein; das weitere – wird man sehen.

In der zentralen Klamurke wird das Russisch – welches bislang, im Gegensatz zum fast ausschließlich in Russisch verlaufenden Alltagsleben des Herrn Chefredakteur, eher ein Randdasein führte stärker zu seinem Recht kommen. Die russische Klamurke wird als erstes mal besser in die deutsche integriert, und dann energisch erweitert; man muß nur sehen, daß die beiden Sprachen relativ autonom nebeneinander bestehen, da ja nicht jeder Leser gleichermaßen Deutsch und Russisch beherrscht.

So weit mal für heute.

Neuigkeiten & Tendenzen

 

Tbilissi, am 5. März 2006

So langsam wurde es der Klamurke zu eng bei GMX, und eine sich abzeichnende energische Ausweitung in verschiedene Richtungen hätte diese bisherige Behausung ganz sicher nicht mehr verkraftet. Aus welchem Grunde bei Net-Build Raum angemietet wurde, in dem das sich abzeichnende unbeengt entfalten kann.

Seit gestern findet man denn die Klamurke neben der GMX-Adresse http://klamurke.gmxhome.de/ zusätzlich noch unter der Adresse http://klamurke.com; und eben in dieser letzteren Behausung soll sich nun die nächste, breiter angelegte Stufe der Entwicklung vollziehen.

Die GMX-Klamurke wird, bis die Sache mit der Suchmaschinen-Einbettung und der Link-Umleitung geklärt ist, weiterhin bestehen bleiben; die eigentliche Entwicklung konzentriert sich aber auf klamurke.com.

Ein erstes, schwaches Anzeichen für die Ausweitung findet man unter der eben erst angelegten Seite http://tavadse.klamurke.com. Viel zu sehen gibt es dort zu dem Moment, da ich dies schreibe, zwar nicht (außer ein paar Fotos, die später vermutlich wieder verschwinden werden); aber das kann sich unter Umständen schon in ein paar Tagen ändern; und weitere Ausweitungen sind im Busch.

So weit mal.

Neuigkeiten & Tendenzen

Dienstag, den 21. Februar 2006

Letzte Woche wurde die Klamurke - die zudem eben zu dieser Zeit ihren zweiten Geburtstag feierte - gründlich umgearbeitet; man findet sich nun leichter darin zurecht ("zurechtfinden" in dem Sinn gemeint, daß man einen besseren Überblick hat über die einzelnen Seiten; was das Zurechtfinden im Inhaltlichen betrifft, so iss det Geschmackssache). Einen Kommentar zu diesem Doppelereignis findet man hier in den mehr oder weniger laufenden allgemeinen Notizen. - Inhaltlich kam seit dem letzten Eintrag nur wenig hinzu.

Außerdem wurden die einzelnen Dateien so verändert, daß die Zeilenlänge der Texte sich, wie es sich gehört, der Schirmgröße anpaßt und daß die Sachen beim Ausdrucken nicht mehr amputiert werden.

Das Gästebuch wurde entfernt.

Neuigkeiten & Tendenzen

Sonntag, den 25. Dezember 2005

In westlichen Ländern ist heute, scheint's, Weihnachten. In Georgien nicht; in Georgien wird Weihnachten erst im Januar gefeiert. Außerdem regnet es in Strömen. Aber das macht nichts. Das Dach ist dicht; und selbst wenn es nicht dicht wäre, so sind über mir noch einige Stockwerke, die allfällig eindringenden Regen abfangen würden.

Zur Sache kommend:

Seit jenem 19. November wurde weiterhin fleißig Belletristik hochgeladen. Welche genau – weiß ich nicht mehr; aber es kam welche hinzu. Außerdem wurde die Allerkürzestprosa in eine eigene Sparte ausgegliedert (und um einiges frisch geschriebene aufgestockt). Zu den „Materialien zur Geschichte der Klamurke“ kamen zwei anläßlich eines Autorenabends gehaltene klamurkosophisch relevante Ansprachen hinzu.

Außerdem fiel mir auf, daß bei den meisten Seiten, wenn man sie ausdruckt, der rechte Rand abgeschnitten wird. Statt lange herumzusuchen, wie man dem Abhilfe schaffen könnte, begann ich, verschiedenes mir wichtig scheinendes Material in PDF-Dateien zusammenzufassen. Bis jetzt stehen drei solcher Dateien zum Herunterladen zur Verfügung, und zwarnämlich: Eine Auswahl zentral klamurkosophischer Texte; die auf der Übersichtsseite „Essay“ zusammengefaßten Arbeiten sowie die Seite mit in verschiedenen Foren hinterlassenen Notizen. Weiteres wird folgen.

 

Samstag, den 19. November 2005

Gestern hab ich endlich die längst fällige Skizze zu einer längst jemandem versprochenen szenischen Ausarbeitung des schon vor längerem verfaßten Opus "Lalumba Lalamba" erstellt. Zur Feier selbigen, wie gesagt: längst fälligen Ereignisses wurde heute jenes Lalumba Lalamba in die Klamurke hochgeladen; allerdings pur, ganz ohne szenische Ausarbeitung (selbige ist erstens eh erst als Skizze vorhanden, zwotens in Russisch, und drittens – weiß nicht…).

Auch sonst kam dieses und jenes hinzu, anderes wurde verändert oder überarbeitet. Überarbeitet wurde, zum Beispiel, der Text "Die Büroklammer", sowohl die deutsche wie die russische Version. Das Leben geht weiter.

 

Sonntag, 30. Oktober 2005

Tatsächlich haben die Umstände eine weitere Erweiterung der Berichterstattung zum Strömungsaggregat notwendig gemacht.

Unter "Essay" eine verhältnismäßig kurze Notiz "Von virtuellen und weniger virtuellen Räumen".

Obwohl ich zur Zeit kaum deutsche Belletristik schreibe und trotz des Festplattencrash ist noch genügend Material übrig, das nun nach und nach – meist während des Frühstücksespresso – gesichtet und in die Klamurke verfrachtet wird. Heute früh war das "Der König und sein Büchsenöffner", gestern "Der Kellner" (beide zu finden unter Vermischte Prosa); und vorher noch dieses und jenes; hab mir bloß nicht gemerkt, was alles hinzukam. Zum gegebenen Zeitpunkt sind insgesamt 243 deutsche Belletristik-Texte veröffentlicht; und es werden immer mehr (diejenigen, die sie nicht mögen, sollen sich bitte nicht grämen: wird ja niemand gezwungen, sie zu lesen)

 

Sonntag, 2. Oktober 2005

Seit jenem 31. Juni kam umständebedingt zusätzliche Information zum Strömungsaggregat hinzu; so die Umstände es erfordern, kommt es in diesem Bereich zu weiteren Erweiterungen. Auch zum Thema Sprache gibt es einiges Neues, das allerdings nur für Russischsprechende oder Russischlernende von Interesse sein dürfte.

In all diesen Monaten wurden – wenn ich mich recht erinnere – bloß zwei neue Belletristik-Texte geschrieben und veröffentlicht; und zwar "Meine Urgroßtante" (Vermischte Prosa) und "Anton und Beton" (Land des Lasters). Darüber hinaus wurde eine Reihe älterer Belletristik-Texte veröffentlicht, die, in irgendwelchen Winkeln versteckt, den Festplattencrash überlebt haben.

Außerdem verstreute Einträge in den laufenden Notizen.

 

Dienstag, den 31. Mai 2005

Durch einen Festplattencrash wurden meine Text-und vor allem Notizenreserven ganz arg reduziert. Aber ein paar unveröffentlichte Texte sind noch übrig, und neue werden ganz sicher noch geschrieben.

Seit dem 18. März kam unter anderem folgende Belletristik hinzu:

Die Schwarzfahrerin; Felix Beppelbeu; Das erotische Moment beim Durchpieksen des Lügenschleiers; Von Drachen, Stripperinnen und Schornsteinfegern; Dr. Erwin Sopha (Land des Lasters) * Das Leben des Wilhelm von Dorten (Es geistelt) * Die Mondrakete (Vermischtes Gedichtetes) * Abendgedicht (Nebelgesänge)

Angelegt wurde eine Seite zu einer freien Behindertenschule in Zkaltubo, Nähe Kutaissi [diese Seite wurde nicht weitergeführt - nachträgl. Anmerkung]; desweiteren erschien vor kurzem in den laufenden Notizen ein Bericht zu einem Besuch dortselbst [diesen Bericht gibt's noch].

Ansätze zu Erweiterung und Systematisierung der Notizen zum Thema Sprache.

 

Freitag, den 18. März 2005

Um auch hier mal wieder was reinzuschreiben…

Inzwischen wurde für die Klamurke auch noch ein Forum eröffnet. Ob es benutzt wird, sei uns erst mal egal; einfach beruhigend zu wissen, daß es da ist.

Mehr oder weniger zufällig wurde dann im Schoße der Klamurke die offizielle Seite des Internationalen Verbands der Njeudachniki eröffnet, die langsam und zögernd, aber doch sichtbar Gestalt annimmt.

Außerdem wurde vor ein paar Tagen in den „Notizen“ eine Seite angelegt für mehr oder weniger laufende solche.

Der Belletristik-Bereich umfaßt inzwischen über 200 Texte; was uns aber nicht davon abhalten soll, laufend weitere hinzuzupacken. Hinzu kam seit letztem Bericht:

Biana und die Räuber; Christine Keeler und die Fische; Christine Keeler und die Maus; Die Schloßbesichtigung; Der Besuch der Unbekannten; Die Entkleidung der Kellnerin; Die Borgias (Im Lande des Lasters) * Von Keksen und Daseinsrätseln; Der Seeräuber; Das Streichholz; Der Drohbrief; Die Labungen des Frühstücks (Vermischte Prosa) * Der Kanton Zürich (Eugen Winkelried)

 

Sonntag, den 27. Februar 2005

Die Wilde Hor.de, in deren Schoße bis vor kurzem auch das Gästebuch der Klamurke sich befand, hat endgültig ihre Tore dicht gemacht. Zunächst dachte ich daran, der Geselligkeit halber ein neues im Zusammenhang mit dem Forum des Sprachenportals – gewissermaßen die Schwesterseite der Klamurke – aufzumachen; doch ließ ich das sein; dafür machte ich gestern kurzerhand ein eigenes, rein klamurkisches Gästebuch auf. Findet man hier [wurde inzwischen wieder entfernt - nachträgl. Anmerkung].

Eine Liste wurde erstellt mit Links zu innerhalb der Klamurke zu findenden Stellen, welche für das Sprachenportal interessant sein können; welchselbige Liste denn auch mit dem Portal verlinkt ist bzw. es noch werden soll. In Zusammenhang mit dem Portal noch zu schreibende Abhandlungen, Erwägungen usw… werden in die Klamurke integriert und können vom Sprachenportal aus abgerufen werden. Diese Linkseite findet man hier. - Wohl überflüssig zu erwähnen, daß die Klamurke als Ganzes durch und durch den Problemen der Sprache gewidmet ist; die aufgelisteten Materialien sind det bloß in solchem Sinne, daß es auch für das unbewaffnete Auge erkennbar ist und somit unter Umständen interessant für das Sprachenportal.

In dem aus allen Nähten platzenden Belletristikbereich wurde, weiterhin der besseren Übersicht halber, ein „Land des Lasters“ eröffnet, und in diesen neu gegründeten Staat wurden verschiedene in anderen Sparten sich herumtreibende Texte ausgesiedelt, aufdaß sie keinen verderblichen Einfluß auf die übrigen Bewohner ausüben.

An neu aufgenommenen Texten gibt’s folgendes: Silvia in der Wanne (Vermischte Prosa) * Im Nebel (Nebelgesänge) * Das Gemeinwohl; Einsprache gegen das Laster; Lob des Lasters; Besuch vom Mars; Der Baumeister (Im Lande des Lasters)

 

Sonntag, den 13. Februar 2005

Im russischen Sprachenportal von Ilja Frank wurde ein von mir betreuter Raum für deutschsprachige Besucher eröffnet: www.german.franklang.ru. Ob und wie das sich auf die Klamurke auswirken wird und ob es gar zu gegenseitiger Befruchtung kommen kann – wird man sehen.

Im Belletristik-Bereich kam dies und jenes hinzu:

Der besseren Übersicht halber eine Reihe Gedichte in eine neu geschaffene Sparte „Nebelgesänge“ ausgegliedert.

Neu aufgenommen: Caesar und Cleopatra; Die Pythonschlange und der Marsmensch; Die Piranhas (vermischte Prosa) * Kahle Wanzen; Im Nebel verschwimmender Tag (Nebelgesänge) * Das Weltanschauungsproblem; Das Denken; Der Maulwurf; Der Ewige Jude; Die Gurke; Die Widersacher (Onkel Otto) * Das Sofaproblem; Der Dichter; Der Schreiber; Der Steppensohn; Dies ist die Welt; Der Rebell; Eskimolied 1 (Vermischtes Gedichtetes) * Die italienische Reise (Goethe & Schiller)

 

Samstag, den 22. Januar 2005

Hinzugekommene Belletristik: Die Tür; Winterwetter; Wenn ich eine Schildkröte wäre; Von Heringen und Marsmenschen (vermischte Prosa) * Wie man ein Zimmer verläßt (vermischtes Gedichtetes)

Weiter an der Linkseite was getan

 

Sonntag, den 9. Januar 2005

Auf der Belletristik-Seite hinzugefügt: Die Dämonen; Kruckh und Krabakukh; Lorino; Gebratene Tauben; In den wilden Fluten des Amazonas; Die gesammelten Werke von Erwin Brommelmeier; Wie der Herzog von Alba unter den Tisch fiel; Hunde; Das Krokodil (Vermischte Prosa) * Selig die Blinden (Vermischtes Gedichtetes)

Hab mir auch mal die Linkseite vorgeknöpft; allerdings nicht allzusehr.

Verschiedene Arbeiten laufen an, die so nach und nach auch mit der Klamurke verknüpft werden.

 

Freitag, den 31. Dezember 2004

Verreistsein brachte es mit sich, daß über einen Monat die Klamurke sich selbst überlassen blieb. Heute kam erstmals wieder etwas Belletristik rein; und im Januar sehen wir dann weiter.

Die Belletristik also: Am Hofe von König Eduard; Das Erdbeben; Der Wasserbüffel; Die Außerirdischen; Die Brücke (Vermischte Prosa)

 

Montag, den 22. November 2004

Im Belletristik-Bereich eigene Ecke eingerichtet für Goethe & Schiller, aufdaß sie sich gegenüber Kant, Eugen Winkelried und Onkel Otto nicht benachteiligt fühlen. – Neu aufgenommene Belletristik: Von Fliegen und Fußschemeln; Ansprache des lieben Gottes anläßlich der Abschaffung des 8. Gebots; Der Befreier (vermischte Prosa);  * Und wieder leistet er Widerstand...; Der Sachzwang; Der besoffene Filzstift (vermischtes Gedichtetes) * Zeitgenossen; Goethe im Bach; Der gallische Krieg; Goethe und kein Ende (Goethe & Schiller) * Schicksal (Es geistelt)

 

Montag, den 15. November 2004

Neu hinzugekommene Belletristik: Probleme der Isolation; Selbstverwirklichung (Vermischte Prosa) * Die Muse (vermischtes Gedichtetes)

Verschiedene Prosa steht inzwischen als zweispaltige PDF-Dateien zweisprachig (Deutsch und Russisch) unter http://www.zoller.franklang.ru/ zum Herunterladen bereit. Die Seite gehört zum Sprachenportal von Ilja Frank und wurde eingerichtet für Russischsprachige, die im fortgeschrittenen Stadium Deutsch lernen; die Sachen sind aber auch umgekehrt geeignet für Deutschsprachige, die im fortgeschrittenen Stadium Russisch lernen (Zumindest teilweise Ausweitung des Portals für deutschsprachige Besucher ist sowieso vorgesehen)

 

Montag, den 8. November 2004

Der Belletristik-Bereich wurde übersichtlicher gestaltet. Neu hinzugekommene Texte: * Eine etymologische Geschichte; Die kleine Nachtmusik; Die Löcher; Die Lüste des Leo; Exponentialrechnung (Vermischte Prosa) * Die Perestroika (Es geistelt)

In den ständig wachsenden Notizenvorräten wurde für eine längere Tagebucheintragung zum Thema Begegnungen mit russischen Nationalisten (Anfang der neunziger Jahre) eine extra Seite angefangen. Allfällige mir zu Gesicht kommende Interesse verdienende weitere Notizen zu dieser Thematik würden dortselbst eingefügt.

 

Sonntag, den 31. Oktober 2004

Neu eingefügte Belletristik: Das Hypodem; Der Frosch (vermischte Prosa) * Die Mondkälber (Onkel Otto) * Die Ballade von der Masochistin; Ermahnung; Morgengedicht (Vermischtes Gedichtetes)

Weitere Strukturierung der „Notizen von unterwegs“ durch Einfügen der Seiten „Episodisches“ und „Biographisches“; einiges neu, anderes von der „Notizbuch“-Seite rübergetan

 

Samstag, den 23. Oktober 2004

Neu aufgenommene Belletristik: Berufliches; Logophilie; Philophagie (vermischte Prosa) * Aufbruch; Ausbruch; Ausbruch II; Das Leben fließt vorbei, als hätt’ es mich vergessen; Es wellt das Leben durch die Nacht; Das Leichentuch (vermischtes Gedichtetes)

 

Dienstag, den 12. Oktober 2004

Seit letztem Eintrag neu aufgenommene Belletristik: Die Büroklammer (vermischte Prosa) * Monolog eines Mannes, der zuschaut, wie seine Frau ins Wasser fällt; Schwitzend sitzend auf des Riffes Spitze; Bunte Hunde (vermischtes Gedichtetes)

Reservoir angelegt für „Materialien zur Geschichte der Klamurke“, welches - gleich den „Notizen von unterwegs“ - im Laufe des Sichtens älterer Aufzeichnungen nach und nach weiter aufgefüllt wird..

 

Samstag, den 2. Oktober 2004

Seit dem 25. September neu aufgenommene Belletristik: Buchstabenmassen; Eine Episode; Das Ebenbild; Der Anfang; Der Absprung; Die Welt ist schlecht; Die Zauber der Nacht (vermischte Prosa)

Die im Belletristik-Bereich der russischen Klamurke veröffentlichten Übersetzungen deutscher Prosa wurden mit den deutschen Originalen verlinkt; was auch das Schicksal weiterer noch hochzuladender russischer Belletristik-Übersetzungen sein wird.

 

Samstag, den 25. September 2004

Neu aufgenommene Belletristik (darunter auch erst in dieser Woche abgeschlossene Sachen): Angebot; Kannibalensong (Vermischtes Gedichtetes) * Wie Onkel Erwin Tante Paula heiratete; Papst Erwin IX; Rackedeull; Probleme der Staatengründung; Zwischen Nichtsein und Nichtvergehen; Die rote Rita und das Nashorn (vermischte Prosa) * Wie Eugen Winkelried den Drachen besiegte (Eugen Winkelried)

 

Samstag, den 18. September 2004

Im Verlaufe der Sichtung älterer Aufzeichnungen weiterhin tropfenweisen Erweiterung der Notizen Ausserdem wurde hinzugefügt:

Der besseren Übersicht halber ein Bereich "Essay". Hauptsächlich Zusammenfassung von sonstwo verstreut untergebrachtem essayähnlichem Geschriebenem; ein einziger neuer Text: Persönlichkeitsentwicklung und Anonymität (neu für die deutsche Klamurke; in der russischen isser bereits, natürlich in Russisch, drin; und in Deutsch schon seit einiger Zeit bei Aurora veröffentlicht)

Einfügen weiterer Belletristik: Die italienische Dogge meines Großvaters; Drangsal im Dringsal; Die Übung; Die sieben Söhne (Vermischte Prosa) * Die Kandidatur (Onkel Otto) *  Die Iche; Begegnung (Es geistelt) * Auto-Tango (Vermischtes Gedichtetes)

 

Freitag, den 10. September 2004

Verschiedene neue Belletristik: Im Equus Lascivus (im Rom-Zyklus; frisch verfasset); Wie ich Anton Krampfler zum Geburtstag einen Hasen schenkte; Die zwei Tassen; Das Holz; Der Raub der Sabine (findet man unter "vermischte Prosa"); Das Ende der Ente (unter "Gedichtetes"); alles im Belletristik-Bereich

Neuen Bereich geschaffen mit reportageähnlichen teilweise gar illustrierten Sachen; genauere Charakterisierung mit Übersicht hier

 

Samstag, den 4. September 2004

Die zwei Wochen sind noch nicht um; aber trotzdem:

Bei den Notizen erschien eine Nachlese aus dem verschüttgegangenen Textgalerie-Forum.

Unter den Sachen, die ich während des Sichtens älterer Aufzeichnungen unregelmäßig und kommentarlos in die "Notizen" rüberkopiere interessant vielleicht eine Anmerkung zum Thema "Computer und Schreiben".

(Zum Thema "Computer und Schreiben" sei zusätzlich noch auf die schon länger hier veröffentlichten "Internet-Reflexionen" verwiesen)

Da wir schon mal dabei sind, hab ich auch noch etwas Belletristik eingefügt: Ein Eskimolied; Die Dauerwelle; Im Schatten der Ulme. Im Weiteren - ausnahmsweise illustrierte - Beschreibung einer Espressozentrifuge nach altrömischem Muster, zu erreichen über die Auflistung der handelnden & beteiligten Gegenstände und Personen im Rom-Zyklus

 Neuigkeiten & Tendenzen

Raymond Zoller